Berlin Das Leben Und so ... Deutschlandbilder Nebenbei Feature Intern Podcast

DAS PACK - Komm mit mir (Version 1)

10. Oktober 2008 | jensjetzt | 0 Kommentare


Und bitte checken: www.guterporno.de >>

Rubrik(en): Feature
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Geschmacksverirrung

6. Oktober 2008 | nic | 1 Kommentar

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Häh? Sanddorn mit frischem Holunder-und Cranberrygeschmack? Was denn nun?

Rubrik(en): Nebenbei
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Hochprozentiges Bullshitbingo mit Palin vs. Biden

3. Oktober 2008 | nic | 0 Kommentare

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Langsam wird es Zeit, dass wir auch noch auf den US-Wahlkampf-Zug aufspringen. Heute steht ein historisches TV-Duell steht vor der Tür. Die zwei potentiellen Vizepräsidenten, Frau “Hockeymom-ich habe erst seit 2007 einen Reisepass und keine Ahnung”-Palin und Herr”Ich hab voll viel Erfahrung, rede zu viel und trete gern mal in verbale Fettnäpfchen”-Biden treten gegeneinander an. Wem das zu politisch oder zu langweilig oder einfach zu beides ist, empfehle ich eines der im Internet kursierenden Vizekandidatendebatte-Trinkspiele. Das ganze funktioniert nach dem Prinzip des Bullshitbingo. Jedes Mal, wenn einer der beiden Kandidaten eine für ihn jeweils typische Floskel von sich gibt, gibt es daheim vorm Bildschirm einen hinter die Binde. Für Frau Palin wäre das zum Beispiel irgendeine merkwürdige Aussage über Russland oder die Namen ihrer Kinder, ein Gläschen geht hingegen zugunsten Herrn Biden, wenn er mal wieder von sich selbst in dritter Person spricht. Sämtliche Regeln findet ihr auf Slander08 oder Wonkette. So lässt sich Wahlkampf ertragen, Prost! ;)

Rubrik(en): Das Leben
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Virtuell auf Trebe

2. Oktober 2008 | nic | 0 Kommentare

Obdachlose können nichts, auch nicht lesen. Sie betteln, klauen, überfallen Imbissbuden, saufen und rotten sich in Banden zusammen, das macht Spass. Jedenfalls auf pennergame.de, einem Onlinespiel, was nach eigenen Aussagen bereits rund eine halbe Million Spieler hat, Tendenz steigend. “Vom Obdachlosen zum Schlossbesitzer” ist das Ziel des Spieles. Man erstellt sich ein persönliches Pennerprofil und schon geht es los: “Du bist ein untalentierter Penner am Hamburger Hauptbahnhof und kannst weder Lesen noch Schreiben. Doch du hast das Ziel endlich reich zu werden. Lerne Lesen und Schreiben um endlich Plakate vor dir aufzustellen um auf dich aufmerksam zu machen. Lerne Gitarre spielen um Leute zu beeindrucken, miete dir einen Einkaufswagen um Pfandflaschen zu sammeln, werde Trickbetrüger und klaue anderen Menschen Uhren, Brieftaschen und Schmuck.” Mit Hilfe diverser Funktionen wie Flaschen sammeln, Strassenmusik, Betteln, Haustieren, Waffen und Alkohol soll man dem Ziel des Schlossbesitzers nach und nach näher kommen. Rund 300 User haben das bisher geschafft, auf Youtube tummeln sich diverse Videos mit Cheat-Tipps, Spendenaufrufen und Suchanzeigen für potentielle Bandenmitglieder. Das virtuelle Leben am gesellschaftlichen Abgrund hat ein grosse Fangemeinde. In Zukunft soll das Spiel in anderen Sprachen ins Ausland expandieren. Hoffentlich fällt den Fans auch auf, dass das Spiel übertrieben und zumindest ein wenig politisch unkorrekt ist. Während der kommende Winter den virtuellen Pennern Spielspass in der heimeligen Stube bietet, friert sich der echte Penner draussen den Hintern ab. Vielleicht sensibilisiert es den einen oder anderen sogar für reale Penner? Wohl kaum, denn in erster Linie sollen Spiele Spass machen, vernetzen und Geld einbringen. Ein Teil des Erlöses von pennergame.de soll zumindest an eine Hamburger Obdachlosenstiftung gehen.

Rubrik(en): Das Leben
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Sie sind wieder auf Tour: Monsters of Liedermaching

26. September 2008 | jensjetzt | 0 Kommentare


ACHTUNG! Sie sind wieder unterwegs, die 6 Männer mit ihren Gitarren - die Monsters of Liedermaching. Sie sitzen schluffimäßig getarnt im Halbkreis und trällern fröhliche Lieder von der Bühne. Dabei konsumieren sie Bier und Zigaretten. Als Publikum eignet sich nur, wer auch ausgiebig mitsingen, schunkeln und herzhaft lachen und grölen mag. Die Songs handeln von Wellensittichen, Hartz4 und Fellatio - einem bunten Strauß lebensnaher Themen eben. Die 6 Typen sind im Leben und auf der Bühne große Helden! Bitte anschauen, mitfeiern, weitersagen!

An diesem Samstag (27.9.08) in der Berliner Wabe (Prenzlauer Berg) ab 20 Uhr für faire 15 Euro.

monstersofliedermaching.de Tourdaten >>
wo ist die wabe-berlin.de >>
mehr youtube.com-videos der Monsters >>

Rubrik(en): Das Leben
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Herbstdepressionen

23. September 2008 | nic | 0 Kommentare

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Der offizielle Herbstbeginn ist da und mit ihm nicht nur dieses graue, matschige Nichtwetter, sondern auch dieses komische Gefühl, keine Lust auf Garnichts zu haben. Gegen selbiges hilft das wiederholte Ansehen von sonnigen Urlaubsfotos sowie die richtige Musik. Ich bevorzuge dafür wahlweise Reggae, Gitarrenpop, Cartoon-und Serientitelmelodien oder was einem sonst noch gute Laune bereitet. Abgesehen von der konsequenten Flucht in wärmere und sonnigere Gefilde… Vielleicht tut es fürs Erste auch ein Plastikschirmchen im Tee.

Rubrik(en): Das Leben
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Die Beatsteaks aus Berlin! Berlin!

31. August 2008 | jensjetzt | 1 Kommentar

The Subways live in der Berliner Wuhlheide

Ja, ja, ja! Endlich mal wieder ein Konzert, welches ich wirklich privat besucht habe. Kein Job, kein Treffen mit Leuten aus beruflichen Gründen. Nein, das Beatsteaks-Konzert am letzten Freitag konnte ich total privat genießen.

Und wie ich es genossen habe - mit Bier und Popcorn! Und als Vorband gab es The Subways. Welch unglaublich gute Vorband, den Herren Beatbuletten sei hiermit hervorragender Geschmack attestiert. The Subways, ein Trio mit einer Frau am Bass, brachten von Song zu Song das Publikum auf ihre Seite. Den Schluss bildete natürlich ihrer größter Hit in Deutschland”Rock N Roll Queen”. Am Ende ihrer Show fragte ich mich, ob jetzt die Subways der Mainact waren, oder es jetzt noch “doller” kommen würde.

Ja, es kam noch doller!
Arnim und Konsorten donnerten einen Song nach dem anderen in den Halbkreis der Wuhlheide. Und dabei blieben sie immer nah an ihrer Zuhörerschaft. Ein besonderes Lob verdient der Lichtmensch. Simples, aber sehr wirksames Licht, witzig, und kräftig, wenn es nötig war.
Von einer Sache war ich sehr überrascht. Die Herren aus Berlin hatten keinerlei Gastmusiker oder Überraschungssänger dabei. Einfach nur zwei Stunden Rock - geradlinig, heftig und verdammt laut!

Rubrik(en): Berlin, Das Leben
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Never change a running system

24. August 2008 | peter | 1 Kommentar

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Habe mein komplettes Büro schrittweise um- und aufgeräumt. Nur der Kabelsalat ließ sich nicht entflechten. Solange alles läuft, gibt’s ja dafür auch keinen Grund. Oder?

Rubrik(en): Und so ...
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BegleiterInnen durch die Randzeiten des Tages

11. August 2008 | jensjetzt | 3 Kommentare

Taxi, Quelle: flickr.com by Mance - License under CC
Quelle: flickr.com by Mance - License under CC

In Berlin ein eigenes Auto besitzen, halte ich für ungefähr so sinnvoll, wie mit einem Esel auf der Autobahn zu reisen. So eine Karre legt beim Spritkonsum das gleiche Verhalten an den Tag, wie die tägliche Bier-Kundschaft einer Berliner Eckkneipe. Kurz gesagt: Ohne eigenen Wagen keine nervige Parkplatzsuche, keine Herzattacken ob neuer Olkrisen und Reparaturkosten! Die Alternativen sind für mich ÖPNV (What a great Abkürzung!), Fahrrad, Füße und das Taxi. Irgendwie doch eher lang gesagt – hmpf!

Das Taxi bzw. viel mehr ihre FahrerInnen sollen wesentlicher Inhalt meiner kurzen Betrachtung sein. Sind sie doch meine BegleiterInnen durch die Randzeiten des Tages. Denn genau zu diesen Randzeiten nutze ich faule Socke diesen Servcie der Motordroschken. Dabei ist mir ein gewisses Schema aufgefallen, welches ich mithilfe von gefährlichem, wissenschaftlichen Halbwissen nun skizzieren möchte.

Inspiriert durch die strickte Kategorisierung im Artikel „Dörfer, die Berlin sind“ von Spreeblicks Frédéric Valin kam ich zur Hypothese: Es gibt sechs Gruppen von TaxifahrerInnen in Berlin.

Hier also der wesentliche Bestandteil meiner pseudowissenschaftlichen Arbeit. Die Beschreibung der sechs Gruppen. Ich habe ihnen einschlägigen Namen gegeben. Das soll das Lesevergnügen steigern und meinen geschätzten LeserInnen Orientierung im Alltag als Servicepart dieses Textes an die Hand geben.

1. Maik mit AI – der Ossi unter die Taxifahrers: Maik ist so Anfang/Mitte 30 und „Rechts außen“ ist für ihn nicht nur eine beliebte Position auf dem Fußballplatz. Der Zeitgenosse ist mit dicker Wampe und Kurzhaarschnitt bestückt. Er freut sich besonders, wenn er deutsche Fahrgäste in seinem deutschen Mercedes Benz 220-irgendwas begrüßen muss. Maik redet gern und viel, berichtet von den dreisten „Kanacken“ in Kreuzberg, flucht über die „Vidschis“, die illegale Zigaretten verkaufen und freut sich schon aufs Wochenende, wenn er mit „seine Olle“ nach Frankfurt/Oder „uffn Polenmaakt“ fährt – Zigaretten koofen. Der gute Maik kennt in „Ostberlin“ jede Ecke, nutzt Abkürzungen und umfährt jeden Stau mit Bravour. „Drüben“ – also im ehemaligen Westteil der Stadt kennt er mit Ach und Krach die Hauptstraßen. Ansonsten nutzt er gern mal das Navi im Westberliner Dschungel. Maik fährt zügig, aber hält sich im Prinzip an die Regeln – die deutschen Regeln! Die perfekten Fahrgäste für Maik: Entweder Ronny aus Lichtenberg mit seinen deutschen Kameraden aus Marzahn oder das 80 jährige Renternpaar aus dem ehemaligen Schlesien.

2. Jüntha – der Wessi unter die Taxifahrers: Jüntha is Mitte Fuffzich und trägt schütteres Haar, auf seiner Nase sitzt die Gold berandete Porschebrille, gerne auch mit Goldkettchen am Ende der Brillenbügel. Klamottenmäßig ist Jüntha eher der jugendliche Typ. In der Kneipe würde man Jünthas Outfit als „Een Mal Jeans komplett bitte!“ bestellen. Jüntha vermisst sein juttet, altet Westberlin. Als der Kudamm noch hipp war und Rolf Eden noch mehr Gesicht vor den Ohren als dahinter hatte. Jüntha fährt nicht gern in den „Osten“, da kennt er sich nicht aus. Steigste in Kreuzberg bei Jüntha zu und sagst brav eine Adresse im ehemaligen Ostteil der Stadt an, verzieht der Mann etwas wehleidig da Gesicht. Dann hilft nur ein kurzes „Ich weiß wo es langgeht.“ Diese Ansage macht Jüntha ganz glücklich und er strahlt entschuldigend in den Rückspiegel. Die perfekten Fahrgäste für Jüntha: Rita und Helmut aus Charlottenburg oder Rolf Eden, die alle IHREN Kudamm vermissen.

3. Gitti – die Wessi unter die Taxifahrers: Gitti kennt sich aus inne Stadt. Ost oder West – ejal. Sie fährt aus Leidenschaft Taxi, behupt gern mal lebensmüde FahrradfahrerInnen, meckert ab und an über die SonntagsfahrerInnen und freut sich sonst über dit schöne, neue Berlin. Baustellen findet sie Scheiße und versteht die Politikers nich, die da nüscht jejen tun?! Gitti ist beleibt, schwitzt immer ein bisschen und geht freitags um Zwölfe zum Frisör – Dauerwelle! Gitti ist die Frau, die wir Männer uns immer wünschen: Sie kann Auto fahren, einparken und auch so richtig fluchen! Sie trinkt bestimmt auch Bier?! Gitti hat die Vierzig längst hinter sich gelassen, aber das üppige Dekoletté packt sie gern in viel zu Enge Blüschen von H&M. Die rot lackierten Fingernägel passen perfekt zur pinken Plastikperlenkette. Eigentlich ist Gitti schon Oma. Doch das Wort hört sie nicht gern. Ihre Enkelin Chantale soll ruhig Gitti zu ihr sagen. Gitti gibt Mann schon deshalb Trinkgeld, weil Mann Angst vor einer rotzfrechen Frage nach eben solchem Kleingeld fürchtet. Die perfekten Fahrgäste für Gitti: Ejal, Hauptsache sie zahlen und kotzen mir nich inn Wagen!

4. Achmet – der Türke unter die Taxifahrers: Haben Sie Kinder? Dann fahren Sie mit Achmet. Er ist kinderlieb, weil er selbst 2 hat oder gerade zum dritten Mal Opa geworden ist. Er mag Familien, weil er selbst gern in Familie lebt und denkt. Achmet ist fröhlich, gern zu Gesprächen bereit und kann auch mal ganz easy die Klappe halten, wenn er merkt, dass die Fahrgäste nicht so gut drauf sind. Achmet ist Frauen gegenüber höflich, flirtet ein wenig und knufft dem Fahrgast auf dem Beifahrersitz schon mal freundschaftlich in die Seite. Er fährt unkonventionell und umso schneller, je größer der Mercedes Benz unter seinem Sitz ist. Achmet ist stolz auf seinen Beruf und führt ihn genau so aus. Die perfekten Fahrgäste für Achmet: Familien, RentnerInnen und Menschen mit frohem Gemüt.

5. Malte – der Student unter die Taxifahrers: Malte habe ich noch nie getroffen. Malte scheint mir ein Phantom oder ein Klischee-Überbleibsel aus den 80ziger Jahren zu sein. Ich treffe eher so Jürgens mit abgebrochenem Studium und Kafka-Roman in der Ablage. Ich glaube Jürgen hieß früher mal Malte und hat sich dann einen neuen Namen gegeben.

6. Tomasz & Igor – Pole und Russe unter die Taxifahrers: Tomasz & Igor fahren Taxi, weil in Berlin die guten Jobs einfach rar gesät sind. Sie finanzieren sich mit dem Taxijob ihre Deutschkurse und in zwei oder drei Jahren wechseln sie in besser bezahlte Jobs. Tomasz & Igor interessieren sich nicht besonders für ihre Fahrgäste. Mir waschechtem Berliner kommt das sehr entgegen. Sie nehmen ihren Job zwar ernst, aber auch nicht ernster als nötig. Ich finde Tomasz & Igor heizen ganz schön über Berlins Straßen, aber sicher. Schlecht wird mir trotzdem jedes Mal – ob mit oder ohne Alkohol im Blut. Die perfekten Fahrgäste für Tomasz & Igor: Alle Ralley-Fans und Leute ohne Alkohol im Blut.

Fazit: Es gibt wirklich sechs Sorten TaxifahrerInnen in Berlin und alle haben eine große Gemeinsamkeit: Ausländische TouristInnen, die z.B. in Englisch mit ihren TaxifahrerInnen kommunizieren wollen, sind in Berlin aufgeschmissen! Shit happens!

Rubrik(en): Berlin
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PEH, Poetry Slam - oder - Der Sand des Lebens

9. August 2008 | jensjetzt | 0 Kommentare

Man sieht sich jahrelang gar nicht, weiß nicht mal, was der/die Andere inzwischen macht. Meist hat nicht mal mehr ein Gesicht vor Augen. Dann läuft man sich wieder über den Weg - an ungewöhnlichen Orten, in völlig banalen Situationen, im Berufsleben oder auf der Strasse in Washington.

So lernte ich den Sohn meines Gymnasialsportlehrers ausgerechnet mitten auf der Straße in Washington kennen, traf ich meinen Schulfreund Sebastian mit meinen Großeltern in einer Gaststätte im Thüringer Wald oder PEH alias Paula Gelbke auf einem Festival in Mainz wieder.

Vor einigen Jahren arbeitete ich für Paulas Band “cookies n crime”. Die Band hatte jede Menge Potential, nur stimmte letztlich die Chemie zwischen den Mitgliedern nicht. Nach dem Ende der Band lief man sich im Berliner Dorf “Friedrichshain” über den Weg. Dann verlorenen sich die Spuren im Sand des Großstadtlebens.

In Mainz kreuzten sich die Wege im Backstagebereich. Ich hatte als Tourmanager der Ohrbooten meinen Job gerade für diesen Tag vollendet. Paula aka PEH hatte ihren Auftritt bei einem Poetry Slam in dieser Nacht noch vor sich. Wir sprachen die üblichen 5 Minuten über die letzten Jahre, was hat wer gemacht, wen getroffen und Neuigkeiten über gemeinsame Bekannte. Kurze Zeit später verlor man sich auch schon im Wirrwarr dieser Festivalbacktstagebereiche - im Sand des Berufslebens.

Heute (ca. 2 Monate später) fiel mir unser Mainzer Treffen wieder ein und ich befragte das allmächtige Google - Was weißt du über Paula Gelbke? Und das allmächtige Google spuckte mir Youtube-Links aus und das Kürzel “PEH”.

Here you are:


Youtube-Links:

1, 2, 3

Rubrik(en): Das Leben
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Berlin - Szczecin - Berlin 1

8. August 2008 | jensjetzt | 4 Kommentare

Seit ca. 3 Monaten fahre ich beruflich immer wieder die Strecke Berlin-Stettin*-Berlin. Teilweise passiert das inzwischen wöchentlich. Ich arbeite dort mit einer Agentur an Webgames für deutsche Auftraggeber. Die Globalisierung im Kleinen auf 2 Stunden Zugfahrt.

War der Zug (mit den vermutlich ältesten Wagons der Deutschen Bahn) im Mai noch kaum gefüllt, wenn ich morgens um 8.05 Uhr zustieg, sieht das während der Ferienzeit anders aus. Heute morgen gab es kaum noch gescheite Sitzplätze. Auch das Publikum sieht in den Sommerferien anders aus: Wollen nun Jugendliche für billig Geld maximalen Urlaubsspaß, sind in der Nebensaison vorwiegend Rentnergruppen unterwegs, die ihre alte Heimat besuchen wollen. Beide Gruppe lassen mir ab und an einen Schauer über den Rücken laufen.

Am Morgen waren es die, ich würde sagen, AbiturientInnen, die mir die Freude des Tages nahmen. Ihre Diskussionen über die billigen Ferien, die schlechten Witze über polnisches Essen und die unverputzten Fassaden der Häuser nahe den Gleisen, weckten in mir den Wunsch nach Superman-Kräften. Ich hätte sie allesamt gern zum Mond geschossen. Saß doch mir gegenüber eine Polin, die beide Sprachen fließend sprach. Die so alternativ gestylten Jugendlichen, die in ihrem Berliner Gymnasium vermutlich sogar “Stricken gegen Rechts” für eine adäquate Art der politischen Auseinandersetzung halten, verbreiteten mithilfe der Macht ihres harten Taschengeldes und einer übergroßen Fresse das Bild des deutschen Eroberers.

An anderen Tagen sind es die Rentnergruppen, die einem das Gefühl vermitteln, gerade auf dem Weg “heim ins Reich” zu sein. Da wird von den armen Eltern, den Vertriebenen gesprochen, da will man nach über 60 Jahren mal wieder die Heimat sehen. Man habe ja alles verloren, hoffentlich werden die Polen das Hab und Gut eines Tages wieder herausrücken. Kotzen ist dann schon die nächste Assoziation, wenn ich solche Gespräche höre.

Zu beiden Gruppen könnte ich hingehen und sie auf ihre völlig absurden Gespräche aufmerksam machen, aber nein - ich will doch nur meine Ruhe … was irgendwie nicht nach großer Wut klingt.

Selten begegnen mir auf dem Weg nach Stettin Menschen, deren Geschichte ich gern hören würde. Auf der Rückfahrt passiert das komischerweise häufiger. Heute zum Beispiel hätte ich gern gewusst, was die russische Familie samt der Oma in Stettin gemacht hat, oder die ehrwürdige, englische Dame die im Stile einer Lady mit einer Bekannten telefonierte.

Vielleicht nehme ich eines Tages meine kleine Videokamera mit und stelle meine Fragen all diesen Menschen in diesem Zug. Vielleicht schreibe ich einfach demnächst weitere Beobachtungen zum Thema in diese kleine Weblog …

*Laut meinen polnischen KollegInnen geht es okay, wenn ich Stettin statt Szczecin schreibe.

Rubrik(en): Das Leben
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2009 gründe ich einen Solo-Live-Act!

25. Juli 2008 | jensjetzt | 3 Kommentare


Seit ca. 14 Tagen verfüge ich über eine Nintendo DS Konsole. Es ist also nur ein Frage der Zeit, bis sich dieses abgefahrene Stück Software von Korg in diesem, meinem Gerät befinden wird! Ich glaube ich rufe jetzt alte Freunde an und frage sie nach ihren Japan-Connections. Denn leider hat Korg den Synthesizer für NDS in der vergangenen Woche nur dort veröffentlicht.

Rubrik(en): Und so ...
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Barack Obama - Vielleicht glauben einige BerlinerInnen doch an das Gute?

24. Juli 2008 | jensjetzt | 2 Kommentare

Auf spiegel.de lese ich gerade, wie sich amerikanische ReporterInnen über das Berliner Publikum zu Barack Obamas Berlin-Besuch lustig machen. Angeblich seien die Medienprofis erstaunt über den überaus großen, roten Teppich der da dem Vielleicht-US-Präsidenten ausgerollt wird. Ich kann mit dieser Euphorie auch nicht viel anfangen. Ich glaube aber, es könnte einfach die Sehnsucht nach einem positiven Amerikabild sein. Gerade echte WestberlinerInnen (also die schon vor der Maueröffnung ihren Personalausweis dort bekommen haben) könnten vielleicht einen engen Bezug zu den AmerikanerInnen, also auch zu Barack Obama haben.

Wie stand es denn um das Bild Amerikas in den letzten Jahren? Beschissen würde ich noch als geprahlt bezeichnen: Bush Junior und seine Eskapaden, die Kriege im Irak und in Afghanistan, die Kraftprotzereien und das Aufführen als vermeintlicher Weltpolizist. Oder das Thema Klimapolitik?! Nein - Amerika hat mit Sicherheit jede Menge Potential wenn es um die Aufbesserung seines Bildes in Deutschland geht. Das ist noch Luft nach oben.

Und genau diese Luft sehnten sich vielleicht auch die BesucherInnen der heutigen Obama-Show an der Siegessäule herbei.

Man darf ruhig gespannt sein, welches Echo die zukünftigen Berlinbesuche eines Barack Obama erzeugen, wenn er denn als 44. amerikanischer Präsident zurückkehren sollte.

Rubrik(en): Berlin
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Das Gesetz bin ich

23. Juli 2008 | nic | 0 Kommentare

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Das dürfte teuer werden. Theoretisch müssten nach Verabschiedung der Immunitätsklausel Lodo Alfano in sämtlichen Gerichtssälen Italiens neue Schilder her. Dort prangt in grossen Lettern “vor dem Gesetz sind alle gleich” von den Wänden. Jetzt sind nur noch “fast” alle vor dem italienischen Gesetz gleich. Doch ein paar neue Schilder dürften das kleinste Übel am neusten Streich der neuen alten italienischen Regierungsspitze sein. Nach der Abgeordnetenkammer hat nun auch der Senat mit grosser Mehrheit entschieden, dass dem italienischen Regierungschef, dem Präsidenten sowie den führenden Köpfen der beiden Parlamentskammern während der Amtszeit Schutz vor Strafverfolgung gewährt werden. Wie praktisch, wo der Herr Cavaliere noch ein paar alte Strafverfahren wegen Korruption am Hals hat(te) und natürlich auch überhaupt nicht auffällig, dass der ansonsten recht langsame Gesetzesapparat Italiens bei diesem Gesetz den Turbo eingelegt hatte. Damit ist die italienische Demokratie wohl langsam echt im Eimer.

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Unbedingter Hörbefehl!

22. Juli 2008 | jensjetzt | 0 Kommentare

CHEFKET - Der größte Zeigefinger Deutschlands

chefket.com - deutsch hop aus berlin

Hiphopfreunde dieser Erde vereinigt euch und höret die Lieder des Herrn! Des Herrn Chefket.

Dieser türkisch-stämmige Deutschhopper aus Heidenheim (ja Heidenheim!) namens Chefket gedeiht im Moment im schönen Berliner Kreuzberg. Er rappt und singt seine Liedchen. Er traut sich sogar die Musik, zu einigen seiner Texte, mit einer Liveband einzuspielen. Er veröffentlichte gerade die erste EP mit Namen “EQ” zum freien Download.

Also auf zum Hörgeräteakkustiker des Vertrauens, Gerät neu einstellen lassen. Dann www.chefket.com besuchen, EP downloaden und auf einem guten Wiedergabegerät freier Wahl abspielen! Oder einfach und bequem im retrostilischen Onlinemusikplayer des Herrn Chefket abhören.

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